Jüdische Auswanderung
Das „Korrespondenzblatt über Auswanderungs- und Siedlungswesen“ erschien seit 1928 mit jährlich ein bis zwei Heften und wurde vom Hilfsverein der Deutschen Juden, Zentralbüro für jüdische Auswanderungsangelegenheiten, Berlin (Zusatz „Vom Reichwanderungsamt anerkannte gemeinnützige Auskunftsstelle für jüdische Durchwanderung und Auswanderung“) herausgegeben. Die letzte Ausgabe unter diesem (Haupt-) Titel erschien im September 1935. Als verantwortlicher Redakteure fungierten Dr. Mark Wischnitzer und Arthur Goldschmidt.
Von September 1936 bis April 1939 erschienen unter dem Titel „Jüdische Auswanderung“ noch weitere fünf Hefte, die nunmehr zunächst weiter vom Hilfsverein herausgegeben wurden. Die Hefte vom September 1936 und April 1937 erschienen im Verlag Schmoller & Gordon, die danach im Verlag des Jüdischen Kulturbundes. Nachdem am 11. Februar 1939 auf Anweisung Hermann Görings die "Reichszentrale für jüdische Auswanderung" ins Leben gerufen worden war, erschien im April 1939 im gleichen Verlag ein letztes Heft unter der Herausgeberschaft der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland.
Die hier einzusehenden Ausgaben entstammen der stammen aus der Sammlung des Leo Baeck Institute und wurden von der Universitätsbibliothek Frankfurt a.M. in Kooperation mit dem Center for Jewish History in New York digitalisiert. Sie sind online auch zugänglich unter http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/titleinfo/6492417 und ist kostenfrei zugänglich.