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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg (1933-1938)

Das Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg erschien von 1925 bis 1938. Im Oktober 1934 hatte sie eine Auflagenhöhe von 5.000 Exemplaren. Ab der Nmmer 6 des Jahrgangs XIII (1937) nannte sich die Zeitschrift "Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg" und erschien im Verlag Max Lessmann.

Mit Ausnahme von zwei zionistisch orientierter Organe - der Hamburger jüdischen Nachrichten (1913-22?) und der Jüdischen Jugendblätter (1919-26) des orthodoxen Jugendbundes "Esra" - kam es nach Erstem Weltkrieg und Inflation erst 1924/25 wieder zu einer Welle langlebiger lokaler Zeitungsneugründungen. Unter anderem erschien mit geringem Umfang seit 1925 das monatliche Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg.

Neben diesem Gemeindeblatt gab der Israelitische Tempelverband ein eigenes Rundschreiben (1933-38) heraus, ab 1935 publizierte der Jüdische Kulturbund Hamburg außerdem seine Programme in periodischer Form, von 1936 bis 1938 unter dem Titel Monatsblätter des jüdischen Kulturbundes Hamburg, und auch der "Hilfsausschuss der Vereinigten jüdischen Organisationen Hamburgs" schuf sich mit "Hilfe und Aufbau" in Hamburg (um 1937?) noch ein eigenes Organ. Am 10. November 1938 wurden letztlich alle jüdischen Zeitungen und Zeitschriften verboten.[1]

Das Gemeindeblatt ist frei online zugänglich unter http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/titleinfo/4891256.

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