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Das Tagebuch von Max Ichenhäuser (1913-1940)

Max Ichenhäuser strebte als jüngster von drei Brüdern den Beruf des Arztes an. Er nahm vor dem Ersten Weltkrieg sein Studium auf, dass er nach Kriegsteilnahme dann im Dezember 1919 mit der Dissertation beendete. Nach Arbeit als Assistenzarzt eröffnete er im Juli 1922 seine erste eigene Praxis. Die folgenden Jahre waren von einem scheinbar dauerhaften wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufstieg gekennzeichnet, über den das Tagebuch Rechenschaft ablegt.

Am 10. Dezember 1925 heiratete er sich Trude Moses, am 7. März 1928 und am 25. November 1929 kamen die Töchter Renate und Erika zur Welt. Auch alles Weitere fügte sich zum Besten: Die Arztpraxis florierte, so dass am 1. April 1932 an der Aachener Straße 412 der erste Spatenstich für ein eigenes Haus mit Praxis getätigt werden konnte.

Das scheinbar weitgehend vollständige Glück kurze Zeit später durch die NS-Machtübernahme praktisch über Nacht zunichte. 1939 gelang Max Ichenhäuser mit Frau und Kindern noch die Emigration in die USA, wo er jedoch bereits im September 1941 verstarb.

Eine ausführliche Familiengeschichte findet sich hier.

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