Der Briefwechsel der Familie Schönenberg
Die Schönenbergs waren eine gut bürgerliche und hoch angesehene Kölner Familie jüdischen Glaubens, die sich bis 1933 erfolgreich assimiliert und in die „gute Gesellschaft“ integriert hatte. Danach jedoch begann sich das bis dahin in festen Bahnen verlaufende bürgerliche Leben schrittweise aufzulösen. Der 1920 geborene Sohn Leopold emigrierte Anfang 1937 nach Palästina, Schwager Julius Kaufmann musste nach vorübergehender Festnahme nach dem Novemberpogrom im Februar 1939 nach Shanghai auswandern. Max und Erna Schönenberg blieben bei Mutter Emma Kaufmann, bis diese 1941 starb. Danach war es für eine Flucht aus Deutschland zu spät.
Der hier vorliegende umfangreiche Briefwechsel bietet in all diese Phasen und Themen jüdischen Lebens in den Jahren zwischen 1937 und 1942 tiefe und erschütternde Einblicke.
Eine umfangreiche Familiengeschichte der Schönenbergs finden Sie hier, eine Lebensgeschichte von Sohn Leopold hier. Außerdem steht umfangreiches Material zu den Schönenbergs an dieser Stelle bereit.