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Auflösung und Ende

Kurz nach dem Häftlingsaufstand entschied Globocnik, dass Treblinka nicht mehr benötigt würde und aufgelöst werden sollte. Anfang September 1943 wurde daraufhin mit dem Abriss des Lagers begonnen: Die Gaskammern wurden abgebaut, die Baracken zerlegt und unbrauchbare Teile verbrannt.

Um die letzten Spuren gänzlich zu verwischen, wurde das gesamte Lagerterrain eingeebnet, mit Fichten und Lupinen bepflanzt und ein Bauernhaus darauf errichtet, um so zu verhindern, dass auf dem Gelände von Mitwissern aus der Gegend nach Gold- und Wertgegenständen gesucht würde.

In dem Bauernhaus wohnten zunächst weiterhin die deutschen Aufseher, bis sie den Abriss des Lagers zu Ende gebracht hatten. Danach zog ein „volksdeutscher“ Trawniki-Wachmann mit seiner Frau dort ein, bis der Landstrich im Sommer 1944 dann von der Roten Armee erobert wurde.

Ende November 1943 wurden auch die noch etwa 30 „Arbeitsjuden“, die bis zuletzt beim Abbau des Lagers und in der Küche eingesetzt worden waren, von zwei SS-Leuten als letzte Mordopfer in Treblinka erschossen.

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