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Ereignisse
1934
Februar

ND-Führer fordert Zurückhaltung

Am 2. Februar 1934 gibt der Führer des Kölner NDs, Studienrat Burscheid, bekannt: „Wegen der gespannten Lage am kommenden Sonntag bittet der Herr Polizeipräsident, von unserer Seite her alles zu vermeiden, wes irgendwie aufreizend wirken konnte. Wir tragen darum Sonntag keine Kluft. Die Heime bleiben an diesem Nachmittag geschlossen. Sie sind einzeln der Polizei gemeldet, die für sichern Schutz sorgt. Ich weise darauf hin, dass nunmehr vom Innenministerium das Tragen der Schulterriemen uns verboten ist. Die Gruppenführer sind verantwortlich, dass keiner eine Dummheit begeht. Jetzt gilt erst recht: Zucht halten! Sonst steht es um den Bund gut.“

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