Menü
Ereignisse
1934
Januar

ND: Optimismus zum Jahresbeginn

„Frohen Mutes“, so teilte der Leiter des ND-Hartmanngaus den Mitgliedern am 15. Januar 1934 mit, wolle man das Jahr 1934 beginnen. Die Verhandlungen von Vatikan und Reichsregierung über die Rolle der katholischen Jugend stünden vor dem Abschluss, „so dass wir erwarten können, bald ungehemmt in unseren Gruppen weiterschaffen zu können“. Den Beginn sollte in dieser Hinsicht eine Feierstunde des Kölner ND sein, die in Anwesenheit der Eltern am Nachmittag des 28. Januar in St. Aposteln abgehalten werden sollte. Hierzu sollten die Gruppen in Bundestracht mit allen Instrumenten in größeren Zügen geschlossen zur Kirche marschieren; die polizeiliche Genehmigung dazu, so wurde versichert, sei bereits erteilt. Zugleich wurde erheblicher Druck auf die NDler ausgeübt: „Wer nicht anwesend ist, gehört nicht mehr zum Bund!“ Aber immerhin galt: „Bruder! Unsere Feier am 28. muss etwas Großes werden!“

In einem zeitgleich verschickten Rundschreiben an die ND-Gruppenführer wurden diese nochmals gesondert darauf eingeschworen, sich „nicht unterkriegen“ zu lassen. „Vorbilder müssen wir unseren Jungen sein an Opfermut und Treue.“

Baum wird geladen...