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Ereignisse
1934
November

Führermangel am Staatsjugendtag

Am 23. November 1934 wandte sich der Führer des Jungvolk-Stamms III/1/261 („Siegfried“) in Rhede hilfesuchend an den Bocholter Gymnasiallehrer Dr. Becker und bat ihn darum, den Schüler Josef H., der das Fähnlein in Rhede führe, am folgenden Tag – einem Samstag – von einer an diesem Tag stattfindenden Klassenwanderung zu befreien, weil die Volksschulen vor Ort keinen Wandertag hätten und der Staatsjugendtag in Rhede daher wie gewohnt durchgeführt werden müsste. „Außer dem Jg. H. ist morgen kein anderer Führer vorhanden, sodass bei dem Fernbleiben des Jg. H. 90 Jungens ohne Führer stehen würden.“

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