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Ereignisse
1934
März

Obergau Westfalen wirbt für Arbeitsdienst

Im Rundschreiben III/III/34 wirbt das Referat Arbeitsdienst der Abteilung III der Obergauführung Westfalen am 9. März 1934 für den Arbeitsdienst, der als „Kernstück unseres Sozialismus“ bezeichnet wird. Hier sollen „Arbeiter und Studenten, Arbeiterinnen und Studentinnen, kaufmännische Angestellte und Handwerker“ durch „gemeinsame Arbeit an deutschem Blut und Boden“ zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen.

„Deutscher Boden, deutsches Land, unverbraucht und der Bewirtschaftung noch nicht zugänglich gemacht, rufen die deutsche Jugend zur Tat. Es gilt, für die kommende Generation eine Provinz im Frieden zu erobern.“

Die Mädchen werden aufgefordert, sich wie die „deutschen Jungen“ im „Siedlungswesen“ ausbilden zu lassen und ein „Leben der Entbehrung, ein Leben in treuer Kameradschaft“ zu führen, um sich damit in den „Dienst an Volk und Boden“ zu stellen. Alle Mädchen sind aufgefordert, für den Arbeitsdienst zu werben. „Im Arbeitsdienst stellen wir uns als BDM-Mädel ganz im Dienste der Gemeinschaft. Durch Vorleben und Tat wollen wir zeigen, dass wir für die Zukunft die berechtigten Führerinnen am Erziehungswerk der deutschen Jugend, die Führerinnen des Arbeitsdienstes sind.“

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