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Ereignisse
1934
März

Der BDM benötigt Heime

Am 3. März 1934 richtet der Gauleiter Westfalen-Nord folgendes Schreiben an die Regierungspräsidenten seines Amtsbezirks sowie die Gauinspektoren und NDAP-Kreisleiter:

„Durch den Obergau Westfalen, des Bundes deutscher Mädel, Münster i.W., Warendorferstr. 10, wird die Gauleitung gebeten, sich dafür zu verwenden, dass der B.d.M. für seine Mädel eigene Heime bekommt.

Die Gauleitung ist der Ansicht, dass die Bitte berechtigt ist und wäre dankbar, wenn die Behörden und Parteidienststellen an ihre unteren Einheiten Anweisungen geben würden, dass diese sich auch dafür einsetzen. Bis jetzt gibt es im ganzen Gaugebiet noch kein eigenes Heim für den B.d.M. Der B.d.M, wünscht für seine Mädelgruppen ein Heim, das ihnen gehört, dass sie nach ihren Gedanken ausschmücken können, in dem sie zu Hause sind.“

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