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Ereignisse
1934
Februar

"Das Verbot des Auftretens der konfessionellen Jugendverbände"

Die Nationalzeitung druckt am 13. Februar 1934 die Stellungnahme des Gebietsführers Deinert zum Verbot der konfessionellen Verbände ab:

"Seit Monaten schon geht der Kampf um die endgültige Einigung der deutschen Jugend unter den Fahnen Adolf Hitlers. Immer wieder standen wir auf und erklärten: Weil wir die Einheit dieses nationalsozialistischen Staates wollen, deshalb gibt es für uns nur ein Ziel: Die ganze deutsche Jugend über alle Sonderinteressen hinweg zu einer einzigen großen Gemeinschaft zusammenzuschließen. Aus diesem Grunde liefen wir Sturm gegen die konfessionellen Jugendorganisationen, die glaubten, ihre Jugend der Erziehung durch den neuen Staat entziehen zu können.

Und wie entscheidend hat uns das neue Jahr dem Ziele nähergebracht! Gerade vollzieht sich die Eingliederung der evangelischen Jugendverbände in die Hitlerjugend, da trifft die katholischen Jugendorganisationen im Bereich des Gebietes Ruhr-Niederrhein der entscheidende Schlag, der bei der unmöglichen Haltung dieser Verbände einmal kommen musste.

Für den Regierungsbezirk Düsseldorf wird sämtlichen konfessionellen Jugendorganisationen jegliches öffentliches Auftreten, das Marschieren, das Tragen der Uniform und vor allem das Betreiben von Sport und Volkssport aller Art verboten. (...) zu den Aufgaben zurück, für die sie geschaffen wurden: Zur religiösen Betreuung der deutschen Jugend. (...) "

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