Kaum Mitgliederverluste in katholischen Vereinen von Solingen
Aus dem Dekanat Solingen wird am 28. Juni 1934 an das Erzbischöfliche Generalvikariat in Köln berichtet, dass sich die katholischen Jugendvereine „trotz der heftigen Agitation“ im allgemeinen gut gehalten hätten. Dies gelte sowohl für den Jungmännerverein als auch für die weiblichen Verbände. Auch die Jungschar habe sich „trotz des heftigen Druckes, der in der Schule ausgeübt wird“, gut gehalten. Nur in den höheren Schulen finde infolge des Druckes ein „Abbröckeln“ statt. Der Klerus sei überall eifrig bemüht, die Jugend in den katholischen Vereinen zu halten.