Menü
Ereignisse
1934
März

HJ in Bergisch Gladbach kontrolliert katholische Jugend

In Bergisch Gladbach kommen am 12. März 1934 zwei HJ-Mitglieder ins katholische Jugendheim, in dem der Jungmännerverein gerade eine Versammlung hat, und behaupten, es bestehe Versammlungsverbot. Der Pfarrer entgegnet daraufhin, davon wisse er nichts und fordert die Jungen auf zu gehen. Diese drohen mit Polizei, kehren jedoch nicht zurück. Auf dem Heimweg wird dann jedoch ein Sturmscharführer von einem HJ-Mitglied verprügelt.

Am folgenden Tag hat die Jungfrauenkongregation Gruppenabend. Auch hier erscheinen wieder zwei junge Leute, einer von ihnen in HJ-Uniform und mit einem Karabiner bewaffnet, und geben an, kontrollieren zu wollen, ob Jungmannen in Uniform im Heim seien. Als die Frage verneint wird, ziehen sie ab.

Baum wird geladen...