Kölner Generalvikar ruft zum Erhalt der katholischen Jugendverbände auf
Am 15. Mai 1934 schickt der Kölner Generalvikar David ein Rundschreiben an die Dechanten, in dem er zum Erhalt der katholischen Jugendverbände aufruft:
„In diesen Tagen hat unsere Jugend einen besonders schweren Stand. Es wäre daher wünschenswert, dass wir möglichst umgehend Bescheid erhielten, wie die Jugend sich in ihrem Dekanate gehalten hat. […]
In der Stadt Köln hat die Pfarrgeistlichkeit beschlossen, durch eine besondere gemeinsame Jugend- und Elternandacht mit Predigt nach einheitlichem Text ‚Vom guten Recht der katholischen Jugend‘ die Jugend und die Eltern zu stärken. […]
Jedenfalls muss der Klerus für die Erhaltung der katholischen Jugend und des Nachwuchses in Jungschar für Knaben und für Mädchen eintreten.“