Keine großen Werbeerfolge für HJ in Hemmersbach-Horrem
Aus Hemmersbach-Horrem wird am 30. Mai 1934 über die Situation der katholischen Jugendverbände und die Wirkung der Werbung berichtet, dass der Erfolg der Werbung „nicht sehr groß“ gewesen ist. Für die älteren katholischen Lehrerinnen und Lehrer mit einer engen Bindung an die katholischen Vereine sei es eine „harte Zumutung“ gewesen, für die HJ werben zu müssen. Die Bevölkerung habe für deren Notlage jedoch Verständnis gehabt.
In den Pfarreien Sindorf und Hemmers wurde die Werbung wegen einer ansteckenden Krankheit noch nicht durchgeführt. In den übrigen Pfarreien wird die Beteiligung der Eltern, wohl aber der Kinder, als nicht sehr groß bezeichnet. „Von Massenbeitritten“, so der Bericht“, höre man nichts zuverlässig. „Im Allgemeinen hält die weibliche katholische Jugend gut und die männliche Jugend zu einem beträchtlichen Teile den Lockungen stand.“