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Ereignisse
1934
September

Zur Durchführung des Staatsjugendtages

Die „Hildener Rundschau“ berichtet:

„Der Führer des Gebietes Ruhr-Niederrhein wendet sich an die Eltern- und Lehrerschaft. Deutsche Eltern und Erzieher! Wir alle, die wir als Führer der nationalsozialistischen Jugendorganisation an ihrem Aufbau arbeiten, sehen gerade in der Zukunft zwei Aufgaben vor uns, die wir meistern wollen und müssen: Das ist erstens die unermüdliche Arbeit dafür, dass diese Jugendbewegung, die aus einer kleinen ‚verlachten Gruppe von einst, zu der Volksjugend von heute wurde, so fest und in ihrer Haltung einheitlich wird, wie sie es als die kommende Staatsjugend sein muss. Zum anderen sehen wir es mit als Voraussetzung einer erfolgreichen Arbeit dieser Jugend an, dass eine ganz enge und auf gegenseitige Zusammenarbeit aufgebaute Fühlungnahme zwischen der HJ und der Schule sowie vor allem dem Elternhaus erfolgt. Der Reichsjugendführer hat diesem Wissen bei seiner Rundfunkansprache vor einigen Tagen wiederum Ausdruck gegeben.

Wenn ich nun für das Gebiet Ruhr-Niederrhein einer auftretenden Notwendigkeit entsprechend, die in meiner in der Presse veröffentlichten Anordnung festgelegt ist, für die Durchführung des Staatsjugendtages verschiedene Bestimmungen herausgab, so glaube ich, dass alle Eltern und Erzieher dies entsprechend verstehen werden. Ich habe diese Regelung nicht zuletzt getroffen, um Gegensätze und Unstimmigkeiten, die aus einer unklaren Handhabung entstehen würden, schon von vornherein zu verhindern. So tritt diese den wirtschaftlichen und organisatorischen Möglichkeiten entsprechende Anordnung für die Durchführung des Staatsjugendtages am 8. September im Gebiet 10 in Kraft. Von allen HJ-Führern und dem letzten Pimpfen verlange ich unbedingte Durchführung, die Eltern und Erzieher aber bitte ich, dies entsprechend aufzunehmen, damit wir durch diese Lösung die entstehenden Schwierigkeiten nicht nur für uns, sondern auch im Interesse von Schule und Elternhaus abstellen. Heil Hitler! Der Führer des Gebietes 10 gez. Heinz Deinert, Gebietsführer.“

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