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Ereignisse
1943
Mai

Rundschreiben zu KLV-Meldestellen

Am 18. Mai 1943 richtet die Dienststelle des Schulbeauftragten für KLV (Köln) folgendes Schreiben an die Schulleiter der Städte Köln, Aachen und Bonn:

„Alle Schulleiter werden aufgefordert, umgehend mit dem für die Schule zuständigen Hoheitsträger Rücksprache zu nehmen, um mit ihm zu vereinbaren, wo im Falle eines Totalschadens der Schule und der Wohnbezirke bei einem etwaigen Großangriff die Meldestelle für die KLV-Verschickung der Schule sich befindet. Schulen mit mehreren Ortsgruppen wählen nur die, in deren Bereich sie liegen. (Nach Möglichkeit beim Einsatzstab der Ortsgruppe. Der Schulleiter bezw. ein Erzieher(in) muss im Ernstfall dort ständig anwesend sein.)

Die Meldestelle muss den 10-14-Jährigen bekannt gegeben werden. Bei Totalschaden Aushang an der Ortsgruppe und in den Geschäften des Schulbezirkes. Schon jetzt sind Plakate wie folgt anzufertigen und bei der Ortsgruppe sicher zu deponieren:

           Schule
         Meldestelle für KLV (10-14jährige)
         bei der Ortsgruppe der NSDAP

Alle Schulen melden Adresse und Besetzung dieser Stelle sowie für den E-Fall zunächst einen Erzieher und eine Erzieherin dem Schulamt und meiner Dienststelle, die für die Verschickung bereit stehen. Die Erzieher sollen nicht kv oder gvf sein. Die Meldungen zur Verschickung sind im angezogenen Falle dann täglich bis 17 Uhr nach hier durchzugeben.

Durchführung dringend und umgehend!

Heil Hitler!
Schulinspekteur für KLV Gau Köln-Aachen
(Scherer)“

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