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Ereignisse
1943
März

Film „Hände hoch!“ in KLV-Lagern aufgeführt

Ein doppelseitiger Bericht in der März-Nummer 1943 von „Sachsengruß. Elternbrief der Erweiterten Kinderlandverschickung, Gau Sachsen“ berichtet über die Aufführung des Films „Hände hoch“:

„Der das schreibt, ist ein elfjähriger Pimpf aus dem KLV-Lager Langebrück, der mit seinen Lagerkameraden Gelegenheit hatte, in Dresden den Film ‚Hände hoch!‘ zu sehen. (...) Denn dieser erste große Spielfilm, den die Jugend sich und ihren erwachsenen Freunden und nicht zuletzt der Elternschaft zur Freude geschaffen hat. (...)

Der Jugendfilm, der sich dem Wesen und der Zielsetzung nach grundsätzlich von dem von der Schule gepflegten Unterrichtsfilm unterscheidet, entsteht auf Initiative der Reichsjugendführung und wird von den zuständigen Dienststellen der Partei und der Hitler-Jugend eingesetzt und ausgewertet, und zwar in Ortsgruppenveranstaltungen und in Jugendfilmstunden. Auf diese Weise wird nicht nur die Hitler-Jugend selbst erfasst, sondern die gesamte Öffentlichkeit.

Als dem besten Jugendspielfilm, der bei dem Wettbewerb des europäischen Jugendfilms 1942 in Florenz mit dem Doktor-Goebbels-Preis ausgezeichnet worden ist, wird dem Film ‚Hände hoch!‘ (...) Anerkennung und Ehre zuteil, in solch umfassender Weise propagiert und eingesetzt zu werden. Nachdem er bereits in einer festlichen Jugendfilmstunde in Dresden gezeigt worden war, begann vom 28. Februar an in ganz Sachsen die Vorführung im Großen. (...)

Dr. Rudolf Schroth“

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