Umdeutung von „Mariä Lichtmess“
In der Februar-Ausgabe 1943 von „Oberdonau Hochwald. Elternbrief der Erweiterten Kinderlandverschickung“ wird das katholische Fest „Mariä Lichtmess“ umgedeutet:
„Es ist eine althergebrachte Gepflogenheit, dass man den 2. Februar – ‚Lichtmess‘ - als einen Zeitpunkt begrüßt, der, Maßstab des zunehmenden Sonnenlichts, frohes Hoffen erweckt. Die Sonnenbahn wölbt sich höher in den Himmel, und damit bedenkt uns unsere liebe ‚Liesl‘ länger und stärker mit ihren segnenden Strahlen.“