DAF verteidigt Sprecher der Jugend
Nach Bekanntgabe des Plans, "Sprecher der Jugend" in den Betrieben einzuführen, wird die Kritik laut, damit werde die HJ eine "Einmischung in Betriebsangelegenheiten" vornehmen können. Die DAF bezeichnet diese Kritik als als "vollkommen haltlos" und weist darauf hin, dass das Amt des "Sprechers der Jugend" von dem ranghöchsten Hitlerjungen des Betriebs ausgeübt werde und seine Aufgaben darin bestünden, "die Verbindung zwischen den Jugendlichen des Betriebes, den Jungarbeitern und den jungen Angestellten und dem Vertrauensrat aufrechtzuerhalten und weiter das Vertrauensverhältnis zwischen den jungen Gefolgschaftsmitgliedern und dem Führer des Betriebes zu festigen". Die Arbeit des Sprechers sei gesetzlich verankert und trete unter anderem dadurch in Erscheinung, dass er beim morgendlichen Appell der Betriebsgefolgschaft das Kommando über die jugendlichen Gefolgschaftsmitglieder übernehme.