Neustrukturierung im Gebiet Mittelrhein
Ende Oktober 1934 findet im Spanischen Bau des Kölner Rathauses eine siebenstündige Arbeitstagung des Gebietes Mittelrhein statt. Hier wird unter anderem die durch den starken Mitgliederzuwachs notwendig gewordene Teilung verschiedener Banne und Jungbanne vorgestellt und die neue Führer begrüßt.
Betroffen ist unter anderem der Kölner Bann 53. Den alten Bann 53 (Köln-Nord) übernimmt Gefolgschaftsführer Heller, den südlichen Bann Unterbannführer Werner Günther. Der bisherige Führer des Bannes, Bannführer Küch, wird als Abteilungsleiter 1 (Organisation Einsatz des Gebietes Mittelrhein) in den Stab des Gebietes berufen. Gefolgschaftsführer Heinz Strasburger, der Führer des Bannes 25 (Aachen) wird zum Unterbannführer befördert.
Anschließend hält der Abteilungsleiter E (Jugendertüchtigung) des Gebietes, Bannführer Schiffer, ein Referat über die Bedeutung des Leistungsabzeichens und des Leistungsbuches. Zudem teilt er mit, dass die Eingliederungsverhandlungen der Turn- und Sportverbände über die Abteilung E zu führen seien.
Danach gibt Gebietsführer Wallwey in großen Zügen das Programm der HJ-Arbeit im nächsten Jahr bekannt. Wichtige Termine sind der Geburtstag Hitlers im April, eine große HJ-Ausstellung im Mai,ein großes Führerlager im Juni und die Sommerlager im Juli und August.
Am zweiten Teil der Arbeitstagung nehmen die Obergauführerin Liesel Rohlfing mit ihrem Obergaustab sowie die Gau- und Untergauführerinnen teil und hören der kritischen Rückschau von Gebietsführer Wallwey auf den Gauparteitag zu.