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Ereignisse
1934
Oktober

Erntedank der Jugend

Während am 1. Mai der "deutsche Arbeiter" geehrt werde, so die HJ-Beilage des Westdeutschen Beobachters "Rheinische Hitlerjugend" am 26. September 1934, dann sei das Leitmotiv für den 1. Oktober "Ehret den deutschen Bauern". Nun sei die Ernte eingebracht und der Dank gelte dem Allerhöchsten, der den reichen Segen auf den Feldern habe wachsen lassen. "Aber es gilt auch der unermüdlichen Arbeit des deutschen Bauern zu danken, der im Schweiße und in unglaublichem Fleiße die Erntearbeit verrichtet und den Segen in die Scheunen brachte."

Um dem Bauern für die Arbeit zu danken, zieht die HJ zum zweiten Mal nach 1933 am 1. Oktober 1934 mit Trommeln und Fanfaren aufs Land. Der Bauer sei kein "Berufsstand zweiter Klasse", sondern er sei die "Quelle unsers ganzen Lebens und Fundament unsers ewigen Seins".

Heute wisse der deutsche Bauer, dass alles, was er schaffe, für das Volk und für ihn großen Wert habe. Erinnert wird in dem Zusammenhang an das Reichserbhofgesetz und das Marktgesetz mit der Bildung fester Preise - "Maßnahmen, um die Scholle der deutschen Bauern zu erhalten".

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