HJ Mittelrhein fordert Heime
In einem kurzen Artikel im Westdeutschen Beobachter fordert das Sozialamt des Gebietes Mittelrhein am 30. Juli 1934 die Unterstützung der Bevölkerung bei der Schaffung von Heimen für die HJ. Im Sommer könnten sich die Jungen noch im Freien versammeln, im Winter jedoch bräuchten sie beheizte Räume. Jeder Volksgenosse sei aufgerufen, sich an dieser "Hilfsaktion für Deutschlands Jugend" zu beteiligen. "Volksgenossen, zeigt, dass ihr wirklich voll und ganz vom Nationalsozialismus durchdrungen seid! Schafft uns Heime! Jeder, der einen Raum entbehren kann, ganz gleich, in welchem Zustand er ist, stellte ihn uns zur Verfügung, wenn irgend möglich kostenlos."