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Ereignisse
1934
Juli

Kundgebung von NSLB und HJ in Köln

Im Kölner Festsaal Gürzenich findet am 25. Juli 1934 eine gemeinsame Kundgebung von NS-Lehrerbund und HJ statt. Der Kreisobmann des NS-Lehrerbundes Köln-Süd, Meyer, betont in seiner Ansprache das Ziel, die gesamte Schuljugend in die HJ einzugliedern.

Dasselbe wird auch vom Gebietsführer des Gebietes Mittelrhein, Wallwey, gefordert. Alle übrigen Jugendverbände müssten fort, allein die HJ habe ein Recht auf die Jugend Deutschlands. Als Beweis für die starke Führungskraft der Organisation verweist er auf das kürzlich beendete Gebietstreffen in Aachen, auf dem es keinen einzigen Zwischenfall gegeben habe, obwohl 100.000 Jungen aufmarschiert seien.

Über das Verhältnis von HJ, Schule und Elternhaus führt Wallwey aus, dass es hier kein Eingreifen in die Rechte des jeweils anderen gebe: "So wie die Führer der HJ nicht in die Rechte des Elternhauses eingriffen, so will sie sich auch nicht als Wissensvermittler fühlen, das sei die Aufgabe der Erzieher. Die Haupaufgabe der HJ-Führer bestände in der körperlichen und politischen Ertüchtigung der Jugend, damit sie die Zukunft bestehen könne."

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