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Ereignisse
1934
Juli

Werbung für das HJ-Schwimmbad in Köln-Dünnwald

In einem Artikel des Westdeutschen Beobachters vom 25. Juli 1934 wird das von der HJ übernommene Schwimmbad in Köln-Dünnwald stark beworben.

Früher sei das Bad - mit Anspielung auf das Bad als beliebter Treffpunkt der Arbeiterjugend - einer der "übelsten Schlupfwinkel der Kommune" gewsen. Die HJ habe hier jedoch nach der "Machtergreifung" aufgeräumt und das Bad in "mühevollster Kleinarbeit" fertig gestellt. Das Bad, das dem "Herbert-Norkus-Heim" der HJ angeschlossen sei, biete ein "prächtiges Schwimmbecken" mit einem betonierten Boden und kristallklarem Wasser.

Die Eintrittspreise sind moderat. HJ und Jungvolk zahlen 10 Pfennig, der Eintritt für Kinder unter sechs Jahren ist frei, Kinder von sechs bis fünfzehn Jahren zahlen 15 Pfennig, ebenso Erwerbslose. Für Erwachsene kostet der Eintritt 25 Pfennig. Eine Zehnerkarte kostet nur 1,50 Mark und 1 Mark für Kinder und Erwerbslose.

Die Verwaltung des Herbert-Norkus-Heimes bietet "gute Erfrischungen" und ein "preiswertes Mittagessen" an.

"So bietet die HJ hier in Dünnwald allen Volksgenossen eine schöne Gelegenheit, einmal aus der heißen Großstadt herauszukommen und in Wald und Wasser Erholung zu finden."

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