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Ereignisse
1934
Juli

Singstunde der HJ auf dem Kölner Rathausplatz

Nach drei offenen Singstunden der Kölner HJ in Kalk, auf dem Horst-Wessel- und dem Rathausplatz plant die Spielschar des Bannes 53 am 14. Juli 1934 erneut eine Singstunde auf dem Rathausplatz, um unterstützt von einem kleinen Orchester mit "jung und alt" gemeinsam volkstümliche Lieder zu lernen.

Das Abendsingen findet dann am 28. Juli statt, nachdem es wegen des Festes der Deutschen Schule verschoben werden musste. Vorgetragen werden unter anderem "Hört ihr es grollen" von Altendorf, ein Fahrtenlied von Jürgen Riel, ein Arbeitslied von Lersch, "Tritt heran, Arbeitsmann" vertont von Philipp und das Lied des studentischen Arbeitsdienstes "Wir fragen nicht nach Rang und Stand".

Mit der Veranstaltung möchte die HJ ein "Band der Zusammengehörigkeit" unter den Mitwirkenden schaffen, was ihr, so eine Reportage im Westdeutschen Beobachter vom 1. August 1934, auch gelingt: "Mit dem Singen rückten alle, die um die Jugend in respektabler Entfernung standen, näher. Dann war es mit einem Male eine Singgemeinde. Das Volk sang Lieder und ahnte nun den Inhalt des Begriffes: Volkslied."

Das Singen wird vom Reichssender Köln übertragen.

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