HJ und Arbeitsfront
Anlässlich einer Inspektionsreise des Leiters des Jugendamtes der DAF, Oberbannführer Franz Langer, beruft die Bezirksleitung Rheinland eine Tagung ein, an der unter anderem die Kreisbetriebszellen-Obleute der NSBO, die Bezirksbetriebsgemeinschaftswalter und die Bezirksjugendwalter der Betriebsgemeinschaften teilnehmen.
In seiner einleitenden Ansprache erläutert der Bezirksjugendwalter und Berufsreferent im Obergebiet West Fritz Knoop, die Aufgaben der Bezirksjugendämter der DAF und betont, dass der nationalsozialistische Staat für die Jugenderziehung den Totalitätsanspruch erhebe.
Anschließend berichten die Bezirksbetriebsgemeinschaften über die Jugendarbeit in den Betriebsgemeinschaften.
Der Treuhänder der Arbeit Willi Börger spricht im Anschluss über die Urlaubsregelung für die Jugendlichen. Anschließend mahnt der Bezirkswalter der DAF Rheinland, Richard Ohling, die Berufsschulung der Erwerbslosen in Angriff zu nehmen. Die gesamte Berufsschulung der Jugend müsse in den Händen der DAF liegen, ebenso die Arbeitsvermittlung.
Professor Schwarze vom Reichsschulungsamt stellt sodann Pläne vor, um die Schulungsarbeit der Jugend in einheitlicher Weise im gesamten Reich durchzuführen.
Zum Schluss gibt Oberbannführer Franz Langer seiner Freude darüber Ausdruck, dass Arbeitsfront-Jugend und HJ "gemeinsam marschieren in treuer Kameradschaft und engster Zusammenarbeit". Wenn die Führung der DAF-Jugend heute in den Händen der HJ liege, dann sei dies "nationalsozialistische Konsequenz". Er appelliert darn, die Aufgaben auf dem Gebiet der beruflichen Jugenderziehung zu erkennen und durch "unermüdliche Arbeit" in die Tat umzusetzen.