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Ereignisse
1934
Mai

Ende des CVJM in Oberhausen

Am 17. Mai 1934 teilt Hans Junge dem Westbund mit, dass der CVJM in Oberhausen nicht mehr bestehe. Das Heim in der Nohlstraße sei nun eine Stätte des Deutschen Jungvolks. Schuld an dieser Entwicklung habe Pastor Pack, der „unseren Untergang nur förderte“.

Er, Junge, sammle nun die verbleibenden Freunde und suche die Verbindung aufrecht zu halten. Die früheren Jungvolkführer hätten das Verlangen nach Sammlung, doch die Streifen der HJ würden „unsere Trupps“ nur zu oft anhalten.

In seinem Antwortschreiben nimmt der Westbund am 30. Mai 1934 Bezug auf die Tätigkeit der HJ-Streifen und fragt nach. „Ist das nicht darauf zurückzuführen, dass Ihre Trupps sich mehr bemerkbar machten und mehr hervortreten als es nach den Verträgen und Polizeierlassen erlaubt ist? Dann würden wir doch raten, dass sich die Trupps etwas mehr zurückhalten. Das mag den jungen Leuten nicht einleuchten. Ein frischer junger Mann möchte am liebsten seine wirklichen oder vermeintlichen Rechte ertrotzen. Aber wir sollten in unseren Kreisen zeigen, dass wir Christen sind und unnötige Auseinandersetzungen zu vermeiden wissen.“

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