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Ereignisse
1934
Februar

Boykottvorwurf an Evangelisches Jugendwerk

Provinzialjugendpfarrer Voß teilt den von ihm zu Eingliederungsverhandlungen bevollmächtigten Pfarrer im Einzugsbereich des Obergebiets West am 8. Februar mit, dass die Anweisung der Jugendverbände an ihre örtlichen Vereine, „ihre Mitglieder zwischen 10 und 18 Jahren aus den Vereinen zu entlassen“, in seinen Augen einer „Boykottierung“ gleichkomme. „Nach Entlassung dieser Jahrgänge der Jugend ist im Grunde der betreffende Verein aufgelöst und kann nicht mehr als solcher die Eingliederung vornehmen. Die sich daraus für die Zusammenarbeit mit der HJ ergebenden Folgen legen wir auf das Gewissen der Verbandsführer!“ Die Presbyterien sollen sich mit den lokalen HJ- und BDM-Führungen in Verbindung setzen, „um die Wege einer vernünftigen Zusammenarbeit zu besprechen“.

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