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Ereignisse
1934
Juni

HJ-Schillerstaffel

Die HJ aus allen fünf Obergebieten führt vom 19. bis 21. Juni 1934 Staffelläufe nach Marbach durch, die als "Schillerstaffel" der Huldigung von Friedrich Schiller dienen soll. In Marbach findet dann ein großes Sonnwendfeuer statt.

Die erste Staffel beginnt in Kaiserswerth bei Düsseldorf an der "zu Ehren Schlageters brennenden Flamme". Von hier soll das Feuer zum Entzünden des Sonnwendfeuers geholt werden. Die Strecke der Staffel führt dann weiter nach Düsseldorf und von dort über Köln, Bonn, Ludwigshafen, Mannheim, Heidelberg, Heilbronn und Steinheim nach Marbach.

Die zweite Staffel beginnt an der deutsch-dänischen Grenze, die dritte Staffel startet bereits am 18. Juni am Tannenbergdenkmal in Ostpreußen, die vierte beginnt am 19. Juni in Annaberg und die fünfte am 20. Juni in Berchtesgaden.

Die Kölner HJ ist an der Schillerstaffel am 20. Juni ab 11.30 Uhr beteiligt. Sie legt die Strecke bis Bonn zurück. Ein Probelauf findet dafür bereits am 9. Juni statt.

Die Arbeitgeber werden durch eine Notiz im Westdeutschen Beobachter am 18. Juni 1934 gebeten, den HJ-Angehörigen in der Zeit frei zu geben. Am 19. Juni erfolgt die Mitteilung, dass mit Genehmigung des Oberpräsidenten und des Regierungspräsidenten allen Angehörigen der HJ ab 10 Uhr vormittags Urlaub zu geben ist.

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