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Ereignisse
1934
Juni

KLV im Gebiet Mittelrhein

Die sozialen Ämter der HJ des Gebietes Mittelrhein führen gemeinsam mit der NSV, die die Geschäftsführung inne hat, im Frühjahr 1934 eine große Kinderlandverschickung durch. Unter der Führung von "bewährten HJ-Führern und -Führerinnen" werden die Kinder zu vier- bis fünfwöchigen Freizeiten unter anderem nach Oberbayern, Ober- und Mittelfranken, nach Mecklenburg, an die Nordsee und nach Ostpreußen gesandt.

Der Westdeutsche Beobachter lobt die Aktion als "Ausdruck echtester Volksgemeinschaft", durch die eine "Kameradschaft" zusammengeschweißt werde, die wichtiger und länger halte, als vielleicht ein "Kameradschaftsabend mit vorübergehender Werbung" sein könne.

Mit Blick auf mögliche Sorgen von Eltern wird die gute Betreuung durch die HJ-Führer und -Führerinnen hervorgehoben, die sich jeweils um zehn bis zwölf, auf großen Fahrten sogar nur fünf Kinder kümmern. Auch den Pflegeeltern wird ein großes Lob ausgesprochen, welche die "müden und verquälten Menschen aus den Großstädten" aufnähmen und versorgen.

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