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Ereignisse
1943
September

Feldpost-Nummern für „RAD-Maiden“

Die häufige Verlegung von RAD-Lagern und die dadurch motivierte Ausgabe von Feldpostnummern an „RAD-Maiden“ hat bei Eltern offenbar die Befürchtung erweckt, ihre Töchter könnten nach Russland verschickt werden.

In einem Artikel klärt der „Westdeutsche Beobachter“ die Bevölkerung daher über den neuen Einsatz auf, der bisher der Geheimhaltung unterlag: Die RAD-Maiden würden als „Helferinnen im Luftnachrichtendienst ausgebildet und eingesetzt, jedoch ausschließlich innerhalb der Reichsgrenzen“. Die Mädchen würden auf ihre neue Aufgabe wie bisher in Lagern außerhalb des späteren Einsatzgebietes vorbereitet, „so dass eine Gefährdung durch Feindeinwirkung oder eine moralische Gefährdung so gut wie ausgeschlossen“ sei. Die Ausbildung dauere zwei Monate. Die Nachrichtenhelferinnen bräuchten zudem keinen Kriegshilfsdienst zu leisten.

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