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Ereignisse
1943
April

„Wehrtüchtige Jugend“

Am 29. April 1943 beschreibt Dr. Georg Ebersbach im „Westdeutsche Beobachter“ Aufbau und Ziele der Wehrerziehung, die den Jugendlichen im Rahmen des HJ-Dienstes auf die Wehrmacht vorbereiten soll.

„Wehrertüchtigung betreibt erstmalig der Pimpf, der im Jungzug oder Fähnlein an Sport, Spiel oder Luftgewehrschießen teilnimmt. Für die 14-18-jährige Hitler-Jugend hat die Wehrerziehung bereits ein anderes Gesicht. Geländeausbildung, Geländespiel, Schießen mit dem Kleinkalibergewehr und Dienst in den Sondereinheiten der Nachrichten-, Marine,- Flieger,-und Motor-HJ sind hier die markantesten Stationen (...) Das Gipfelwerk der von der Hitler-Jugend geleisteten Wehrerziehung sind die Wehrertüchtigungslager" als letzte Etappe vor dem Beginn des Wehrdienstes. Die HJ soll die militärische Ausbildung nicht vorwegnehmen, sondern der Wehrmacht "frische und aufgeweckte Jahrgänge (...) sichern.“

Zum Status der Luftwaffenhelfer wird festgestellt: „Die Luftwaffenhelfer bleiben während des Einsatzes Angehörige der Hitler-Jugend. Ihr Einsatz gilt als Erfüllung der Jugenddienstpflicht.“

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