Besuch bei LWH
Am 15. April 1943 berichtet der „Westdeutsche Beobachter“ über einen (angeblichen?) Besuch in einem Ausbildungslager für Luftwaffenhelfer. Der Tagesablauf werde durch den Wochendienstplan geregelt und die Jungen erhielten eine allgemeine und eine spezielle Ausbildung. Die allgemeine Ausbildung ist demnach in theoretischen und praktischen Unterricht aufgeteilt und umfasst neben Ordnungsübungen und Sport noch Schießen sowie die Einführung in den Wachdienst und das Erlernen von Rangabzeichen.
„Die Spezialunterweisung führt die Luftwaffenhelfer vornehmlich mit den Geräten und der Kampfführung der Flakartillerie zusammen. (...) Je nach Veranlagung werden die Luftwaffenhelfer als Horcher, Maschinisten oder Fernsprecher ausgebildet.“
Die Jungen sind bei bester Gesundheit und nehmen in ihrer Freizeit an kulturellen Veranstaltungen teil: „Gemeinsam besuchen sie regelmäßig mit ihren Ausbildern Konzerte, Oper oder Schauspiel.“