Reichsberufswettkampf in Köln
In Köln trifft sich am 29. März 1934 der Ehrenausschuss des Gebietes Mittelrhein für den Berufswettkampf, der von den für den Reichsberufswettkampf verantwortlichen Führerinnen und Führern der HJ gebildet wird. Ebenfalls zur Verfügung gestellt haben sich der Gauleiter, der Landeswalter der NSV, die Gaufrauenschaftsleiterin, die Gauführer des NS-Lehrer-, NS-Ärzte- und NS-Juristenbundes und die Regierungspräsidenten aus Köln und Aachen.
Die HJ betont, sich auch im Bereich der Arbeit einsetzen zu wollen. Dabei sieht sie es als ihre besondere Aufgabe an, "die Arbeit der berufstätigen Frau schon in der Jugend dem Wesen der Frau" anzugleichen. Während die DAF die weibliche Jugend zusätzlich schule, habe der BDM die zusätzliche Schulung auf die "frauliche Ertüchtigung" umgestellt. Sinn und Aufgabe des "deutschen Mädellebens" sei es, die Mädel zu sammeln und sie "einsatzbereit zu machen für Volk und Vaterland".