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Ereignisse
1934
Januar

Mitglieder Bonner Jungschar zum Austritt gezwungen

Heinrich Weiss, Stammführer des Jungvolks in Bonn-Kessenich, wendet sich am 8. Januar 1934 an den Präses von Bonn-Süd, um ihn darüber zu informieren, dass er den Auftrag habe, allen Mitgliedern der NSDAP mitzuteilen, dass sie aus der Partei ausgeschlossen würden, wenn ihre Jungen weiterhin in der katholischen Jungschar blieben, ohne dem Jungvolk beizutreten.

Überdies meldet die Mutter eines Jungscharmitglieds ihren Sohn bei dem Präses aus der Jungschar ab, da ihr die NSV erklärt hat, sie würde ihr Anrecht auf Unterstützung verlieren, wenn ihr Junge nicht dem Jungvolk beitrete.

In derselben Zeit bringt die HJ auch in mindestens einer Bonner Schule in den Schulzimmern Plakate an, auf denen Generalsekretär Wolker in polemischer Weise angegriffen wird, u.a. mit den Worten "Herr Generalpräses, erzählen Sie ihre guten Witze usw.".

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