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Ereignisse
1934
Mai

Kaplan aus Wipperfürth schlägt Hitlerjungen

Nach einem Bericht der Gebietsführung Mittelrhein vom 7. Juli 1934 wird in Wipperfürth am 5. Mai 1934 ein Mitglied der Hitlerjugend ohne äußeren Anlass von Kaplan König geschlagen.

Zuvor hatte sich der nämliche Hitlerjunge am 3. Mai nach dem Inhalt von Plakaten erkundigt, die im Auftrag der Caritas durch ein Mitglied des Jungmännervereins verteilt worden waren. Dies war ihm jedoch verwehrt worden.

Daraufhin wurde er für den 5. Mai zu Kaplan Froitzheim gebeten, den er im Gespräch mit Kaplan Pastor Wasisk und einigen Leuten auf dem Kirchhof fand. Wasisk, der ehemalige Führer des Wipperfürther Zentrums und "erklärter Gegner der NSDAP, habe den Jungen angerufen, wenn er Courage habe, solle er kommen. Als der Hitlerjunge weisungsgemäß hinzugetreten sei, habe ihm Kaplan König "nach kurzem Wortwechsel einen Schlag auf den Kopf" versetzt, was Wasisk mit einem "lauten Bravo" quittiert habe.

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