Aufmarsch des Kölner Jungmännervereins
In Köln-Sülz findet am 31. Mai 1934 ein Aufmarsch des Kölner Jungmännervereins statt. Dabei sei, so ein Bericht der Gebietsführung Mittelrhein vom 7. Juli 1934, der Verein in einheitlicher Kluft mit weißem Hemd und Kniehose, entfaltete Fahnen mit sich führend, von der Nikolauskirche zum katholischen Vereinshaus in der Berrenraterstraße marschiert.
Ein Hitlerjunge habe sich diesem Zug in Zivil angeschlossen. Ihm sei bedeutet worden, nicht alleine ganz hinten zu gehen, da an jeder Ecke Hitlerjungen ständen. Auf die Weise, so das Resümee des Berichts, "wurde ganz bewusst durch die kath. Aktion auch die unbeteiligte Zivilbevölkerung verhetzt und, obwohl nicht der geringste Anlass vorhanden war, gegen den Nationalsozialismus und die HJ eingenommen".