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Ereignisse
1934
März

Einführung des Landjahrs

Zu Ostern 1934 sollen die ersten schulentlassenen Jugendlichen das vom preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung geplante Landjahr antreten, zunächst in Form eines Probejahres, in dem Erfahrungen gesammelt werden.

In Gruppen von 70 bis 100 Jugendlichen sollen sie unter Leitung von "ausgesuchten Junglehrern und -lehrerinnen" in Jugendheimen und Jugendherbergen untergebracht und für neun Monate eine "nationalpolitische Erziehung" auf dem Land erhalten. Als wichtigste Erziehungsmittel werden Land- und Gartenarbeit, Werkarbeit, Selbstverwaltung, geländesportliche Ausbildung, Orientierung, Bewegung, Fahrten, Schulung in Rassenkunde, Geschichte und Heimatkunde genannt.

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