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Ereignisse
1934
Oktober

Pastor Wilhelm Busch im Westbund-Vorstand

Am 2. Oktober 1934 teilt Bundeswart Johannes Busch seinem Bruder Wilhelm mit, „dass die Bundesvertretung Dich einstimmig gewählt hat zum ordentlichen Mitglied des Bundesvorstandes“. „Der Vorschlag kam aus dem Wahlausschuss und wurde mit Freudigkeit von der ganzen Versammlung aufgenommen.“

Zuvor hatte es offenbar erhebliche Unstimmigkeiten zwischen der Westbund-Führung und dem Essener Jugendpfarrer gegeben, denn im Brief heißt es weiter: „Ich darf deshalb annehmen, dass Du die Wahl annimmst. Mitteilen muss ich Dir zugleich, dass die Vertreter des Essener Kreisverbandes anschließend die Bitte äußerten, dass doch irgendwie wieder eine Beziehung zwischen Deiner Arbeit und der Bundesarbeit hergestellt würde. Wir müssen in allernächster Zeit einmal darüber verhandeln und Klarheit schaffen. Ich verstehe Deine Stellung außerordentlich gut, kann aber auch verstehen, wenn die anderen Brüder daran Anstoß nehmen, dass der ehemalige Kreispräses seine Arbeit außerhalt des Bundes treibt. Wir müssen einen Weg zur Lösung finden.“

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