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Ereignisse
1934
Februar

Zusätzliche Berufsschulung in der HJ

Der Referent für Berufsfragen im Sozialen Amt des Obergebiets West, Fritz Knoop, äußert sich in der HJ-Beilage des Westdeutschen Beobachters, "Rheinische Hitlerjugend" zu den Plänen der zusätzlichen Berufsschulung in der HJ.

Im Januar 1934 hatte dazu eine große Tagung des Sozialen Amtes der HJ in Berlin stattgefunden, an der auch der Führer der DAF, Ley, teilgenommen hatte. Dort war unter anderem besprochen worden, dass im Zuge der Überführung der Arbeitsfrontjugend in die HJ alle Bildungseinrichungen der DAF ausgebaut werden, damit die "werktätige" HJ  aller Berufszweige unter Führung der HJ innerhalb der Arbeitsfront eine zusätzliche Berufsschulung erhalten kann. Jede Berufsgruppe erhält dafür innerhalb der RJF einen Referenten. Zudem werden in allen Orten besondere Bezirksjugendleiter und örtliche Sachbearbeiter eingesetzt, die der HJ für die "Führung und Arbeit in den Berufsgruppen (Verbände usw.) verantwortlich sind".

Für alle Berufe sollen berufliche Arbeitsgemeinschaften unter Leitung "erfahrener Praktiker" gebildet werden.

Hervorgehoben wird, dass damit keine Konkurrenz zu den Berufsschulen stattfinden soll.

Es wird jedoch deutlich, dass die HJ auf diesem Weg ihren Einfluss auf die berufstätigen Jugendlichen und insgesamt auf die Erwerbsarbeit ausweitet.

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