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Ereignisse
1934
Februar

Zusammenarbeit von BDM und Arbeitsfront

In Köln findet am 6. Februar 1934 eine Besprechung der Obergauführerin des Obergaus 11, Mittelrhein, Liesel Rohlfing, mit den Bezirksjugendleiterinnen der in der Arbeitsfront eingegliederten Verbände statt. Hier fordert Rohlfing die Eingliederung der "weiblichen Verbandsjugend unter 21 Jahren" in den BDM. Dabei betont sie die "Freiwilligkeit" der Eingliederung, es komme auf die "tatsächliche Überzeugung" an, man wolle keine "Massenwerbung".

Jugendliche über 21 Jahren dürfen im BDM aufgenommen werden, sofern sie Führerinnen sind. Sie werden einer noch zu ernennenden Berufsreferentin für Arbeitsfrontjugend unterstellt.

Die zusätzliche Berufsschulung soll zukünftig von der Arbeitsfront übernommen werden, die "weltanschauliche Schulung" hingegen vom BDM. Angehörige der Arbeitsfront, die zugleich im BDM sind, sind verpflichtet, am BDM-Dienst teilzunehmen.

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