Völkische Jugendbünde in Hagen planen "geschlossene Einheit"
In Hagen ist der völkisch orientierte Teil der Jugendbewegung bestrebt, eine „geschlossene Einheit“ zu bilden. Zu diesem Zweck treffen sich am 15. März 1930 die örtlichen Gruppen von HJ, Pfadfinderbund Westmark und Adler und Falken im örtlichen Jugendheim. Man ist sich einig über die „Versklavung der Jugend“ und plant, eine Arbeitsgemeinschaft zu gründen, die völkische Ziele verfolgen soll und auf nationalsozialistischer Grundlage steht.
Bis Juni 1930 erfolgen bei der Gründung jedoch keine konkreten Schritte. Diese scheitern an den Forderungen der HJ.
Die HJ ist in Hagen bis Juni auf 45 Mitglieder angewachsen.