August 1934: Die Gestapo Dortmund berichtet für den Regierungsbezirk Arnsberg
„Die Propaganda für die katholischen Jugendverbände wird eifrig fortgesetzt. Die Mittel, die dabei zur Anwendung kommen, zeigen, dass diesem Problem von der Kirche die größte Bedeutung beigemessen wird. Ich füge in der Anlage Abschrift zweier Rundschreiben der D.J.K. bei, die den Geist erkennen lassen, der geschürt wird. Geradezu grotesk muten folgende Ausführungen des Landrats in Lippstadt an. die er zu diesem Problem macht. ‚Zu welchen Mitteln man sich bei der Propaganda für die kath. Jugendvereine versteift, beweist ein Fall, der sich in Erwitte ereignete. Dort hat vor einiger Zeit eine Versammlung des Jungfrauenvereins stattgefunden, zu der die Diözesanpräsidin aus Paderborn erschienen war. Am Schlusse der Versammlung sind alle Anwesenden feierlich auf den Papst, den Bischof und den Ortspfarrer Klausenberg vereidigt worden. Ermittlungen zur restlosten Klarstellung des Sachverhalts schweben noch.‘“