Ueckermünde
Die Hafenstadt Ueckermünde liegt im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns am Stettiner Haff. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden in der dortigen Heilanstalt psychisch Kranke und Behinderte mit den damals modernsten Methoden und Therapieformen behandelt, beschäftigt und gefördert.
Doch in den 1940er Jahren wurde die Einrichtung in Ueckermünde zum Zentrum der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde, insbesondere der Aktion T4 gemacht. Dorthin überführten andere Krankenhäuser des Umlandes, die aufgelöst und oft in SS-Kasernen umgewandelt wurden, ihre Patienten. Mit deren Zahl stieg die Sterblichkeitsrate in Ueckermünde sprunghaft an.