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Ereignisse
1938
April

Neue Mitglieder in NS-Organisationen aus HJ

Am 13. April 1938 findet eine Besprechung des Stabsführers der RJF mit Vertretern von SA, SS, NSKK und NSFK in der RJF in Berlin statt, auf der die Stärken der einzelnen HJ-Jahrgänge bekannt gegeben werden.

Demnach umfasst der Geburtsjahrgang 1920 nach dem statistischen Jahrbuch des Reiches insgesamt 650.000 Jungen, von denen 50 Prozent Mitglied in der HJ sind, d.h. 325.000.

Von diesen, so der Stabsführer der RJF, würden sich erfahrungsgemäß rund 50.000 zu einem langjährigen Dienst in Heer, Marine und Luftwaffe melden.

Zur Ergänzung der unteren und mittleren Führerschaft der HJ werden jährlich rund 30.000 Jugendliche benötigt.

Als Anwärter für den Adjutantendienst bei politischen Leitern 15.000.

Damit verbleiben vom Jahrgang 1920 230.000 Jungen für den Ersatz in SA, SS, NSKK und NSFK.

Die folgenden Jahrgänge 1921 und 1924 seien bereits "in höherem Maße von der HJ erfasst", bei den Jahrgängen 1925 mit 1927 seien es bereits 90 Prozent.

Demnach könne ab 1943, wenn der Jahrgang 1925 überwiesen wird, "der Bedarf der Partei und ihrer Gliederungen voll gedeckt werden".

Für diesen Bedarf werden für die SA 150. bis 200.000 Jugendliche veranschlagt, für die SS rund 40.000, für das NSKK rund 50.000 und für das NSFK 20. bis 25.000. Daher müsste in der Motor-HJ die Stärke auf 250.000 erhöht werden (eingerechnet die Erhöhung zum "Zwecke der Auslese usw.").

Als symbolischer Termin zur Überführung der HJ in Partei und Gliederungen wird der Reichsparteitag festgelegt, anschließend sollen am letzten Sonntag im September die praktischen örtlichen feierlichen Übernahmen stattfinden. Bei den Anwärtern soll langjährigen HJ-Mitgliedern keine Probezeit auferlegt werden.

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