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Ereignisse
1944
September

Kriegszustand in Köln-Ehrenfeld

In Zeiten des totalen Krieges und der Auflösung gesellschaftlicher Strukturen kämpfen untergetauchte Zwangsarbeiter, Deserteure, geflohene Strafgefangene und KZ-Häftlinge um ihr Leben. Sie leben in der Illegalität und entziehen sich mit bewaffnetem Widerstand der drohenden Verhaftung und Ermordung durch Polizei, SS und Gestapo.

Auch Köln-Ehrenfeld wird Schauplatz zahlreicher Schießereien und gezielter Exekutionen von NS-Funktionären. So wird am 20. September 1944 ein Angehöriger der Waffen-SS, am 26. September 1944 der Polizei-Inspektor und Politische Leiter Wilhelm Schiefer und am 28. September 1944 Ortsgruppenleiter Heinrich Soentgen erschossen. Am 1. Oktober 1944 schießen unbekannte Personen in der Subbelratherstr. aus einem fahrenden PKW auf Passanten. Außerdem werden der Wächter Wilhelm Klockenberg, HJ-Streifenführer Franz-Karl Haan und SA-Mann Köcher erschossen. Die Täter können zunächst unerkannt entkommen.

Die NS-Behörden reagieren mit dem gesamten Einsatz ihres Verfolgungsapparats. Sie verschärften Kontrollen, Razzien und Streifen. Die Gestapo richtet ein Sonderkommando unter Ferdinand Kütter ein, das die Vorfälle in Ehrenfeld mit brutalen Mitteln aufklären und die Situation wieder unter Kontrolle bringen soll.

Die Gestapo ordnet die Erschießungen flüchtigen Zwangsarbeitern, einigen Deserteuren und ehemaligen kommunistischen Funktionären zu. Sie geht zunächst davon aus, dass die KPD "den Plan gefasst hat, Ostarbeiter zu bewaffnen mit dem Ziele, bei einer drohenden Invasion sie als Unruheträger mit vorzuschieben". Feindliche Agenten seien auch an der angeblichen Verschwörung beteiligt. Den Vorfall nimmt die Gestapo zum Anlass, jedes verdächtige Anzeichen besonders zu beobachten und zu kontrollieren.

September/Oktober 1944: Kriegszustand in Köln-Ehrenfeld

September 1944: Verlegung von LWH nach Ostpreußen

September 1944: Einstellung des LWH-Unterrichts

3. September 1939: „Nazis bis auf die Knochen“

3. September 1944: Guderian an einberufene Hitlerjungen

3. September 1944: Verabschiedung der Kölner Bannmädelführerin

4. September 1944: Einberufung zum Westwall

4. September 1944: Erfassung im Rahmen des „Totalen Krieges“

5. September 1944: Totaler Kriegseinsatz der Hitlerjugend

5. September 1944: Hohe Zahl von Einzelrückführungen

6. September 1944: Westwall und LWH-Unterricht

6. September 1944: KLV-Dienstreise nach Breslau

6. September 1944: Grenzeinsatz der Hitlerjugend

8. September 1944: Schüler frei für die Rüstung

10. September 1944: Bericht über Westwall-Einsatz

12. September 1944: HJ am Westwall

9. Dezember 1944: Einsatz bei der Hopfenernte

13. September 1944: Bericht über kirchliche Betreuung in der KLV

13. September 1944: Situation der Bonner Schulen

15. September 1944: Benachrichtigung von Eltern bei Todesfällen im KLV-Lager

17. September 1944: Kombattantenstatus für LWH

17. September 1944: Aufruf des Düsseldorfer Gauleiters

19. September 1944: Regelung zum Westwall-Einsatz höherer Schüler (Max-Aktion)

20. September 1944: Gestellungsaufruf zum Jugendappell

21. September 1944: Kripo verhaftet bewaffnete "Ostarbeiterbande"

23. September 1944: Chaotische Evakuierung aus Steinfeld

29. September 1944: Gestapo-Sonderkommando Kütter wird eingesetzt

29. September 1944: Die Ehrenfelder Steinbrück-Gruppe fliegt auf

29. September 1944: Fortsetzung der KLV trotz näher rückender Westfront

30. September 1944: Ermittlungen gegen Edelwewißpiraten werden zurückgefahren

30. September 1944: Reichsverteidigungskommissar zu Schulschließungen

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