Durchsuchung des Verlags Günther Wolff
Der Günther-Wolff-Verlag Verlag aus Plauen wird von der Gestapo als ein „Vertrieb bündischer Schriften" eingeschätzt und im Frühjahr 1938 von der Gestapo durchsucht. Dabei werden zahlreiche Bestellungen von Schriften entdeckt, „die auf der Liste der verbotenen bündischen Schrifttums stehen".
In den Fällen, in denen die Besteller ausfindig gemacht werden können, werden Sie von der Gestapo vorgeladen und vernommen. So geraten auch die Essener Jugendlichen Johann L. und Karl L. in den Ermittlungsfokus der Gestapo.