Überweisung der Bünder „Pimpfe“
Im „Bünder Generalanzeiger“ heißt es am 22. April 1938:
„Am Mittwochabend, am Geburtstag unseres Führers Adolf Hitler, fand auf dem Marktplatz die feierliche Überweisung der 14-jährigen Pimpfe in die HJ statt.
Nach dem gemeinsam gesungenen Liede ‚Auf hebt unsere Fahnen‘ nahm der Gefolgschaftsführer Karl Heinz Knollmann die eigentliche Überweisung vor. Das von ihm gesprochene Treuegelöbnis wurde von den Jungen, die in die Hitlerjugend überwiesen werden sollten, nachgesprochen. 75 Pimpfe, die das 14. Lebensjahr erreicht hatten, wurden von der HJ übernommen.
Nach dem gesungenen Lieder der Hitlerjugend ‚Vorwärts, vorwärts ...‘ ergriff der Unterbannführer Wilhelm Rieke das Wort. Er begrüßte die neuen Hitlerjungen aufs herzlichste und sprach Worte des Dankes aus. (...)
Dann rückten die Einheiten der HJ und des Jungvolks zum neuen HJ-Heim in der Horst-Wessel-Straße ab, wo die Bestätigungen und Beförderungen verlesen wurden. Die Zahl der Beförderungen zum Rotten- bzw. Kameradschaftsführer ist ein Beweis, dass die Bünder Hitlerjungen voll und ganz ihre Pflicht erfüllen, und da, wo sie hingestellt werden, auch ihren Mann stehen.“