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Ereignisse
1944
März

Geschichtsunterricht der Kriegslage anpassen

Die „Rheinische Landeszeitung“ berichtet:

„Die Kriegsereignisse bringen es mit sich, dass ein großer Teil der Schüler und Schülerinnen die allgemeinbildenden Schulen verlassen muss, ohne einen Abschluss in den für die Abschlussklassen vorgesehenen Unterrichtsfächern zu haben. Im Geschichtsunterricht würde das bei Einhaltung des vorgeschriebenen Lehrplanes die untragbare Folge haben, dass gerade über die letzten, entscheidenden Jahrzehnte der deutschen Geschichte nicht genügend unterrichtet wäre. Deshalb hat der Reichserziehungsminister die nachgeordneten Stellen ersucht, das Stoffgebiet anders aufzuteilen. Unter allen Umständen ist sicherzustellen, dass alle deutschen Jungen und Mädel über die Vorgeschichte des ersten Weltkrieges, über die Gründe des Versagens der Führung von 1918, über das Diktat von Versailles und seine Auswirkungen, über das Rettungswerk des Führers, über seine Bemühungen, den Frieden zu erhalten und über die planmäßigen Vernichtungsabsichten unserer Feinde von heute eingehend unterrichtet werden. Bei der lebendigen Anteilnahme der heutigen Schulen am Geschehen der Zeit setzt der Minister ferner voraus, dass, wie es auch einem Wunsche des OKW entspricht, der OKW-Bericht in allen deutschen Schulen gebührend beachtet wird. Er bietet immer wieder Gelegenheit, durch seine Besprechung bei jedem Jungen und Mädel den unerschütterlichen Glauben an den Sieg zu befestigen.“

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